In unserer Praxis steht das Lächeln Ihres Kindes im Mittelpunkt. Mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und einem kindgerechten Behandlungskonzept gestalten wir jeden Besuch so angenehm wie möglich. Unser Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und Zahnarzttermine von Anfang an als positive Erfahrung zu erleben.
Idealerweise kann schon vor Durchbruch des 1. Milchzahnes mit der Pflege des Mundes begonnen werden, um Ihr Kind schon auf das Ritual einzustellen. Den Kieferkamm mit einer Silikonzahnbürste oder dem Finger zu massieren, tut Ihrem Baby gut und hilft die Schmerzen beim Zahndurchbruch etwas zu lindern. Ab dem 1. Milchzahn sollte dann mindesten 1x/Tag mit einer minimal mit fluoridierter Zahncreme benetzten Babyzahnbürste/Fingerling geputzt werden. Es empfiehlt sich auch die Frontzähne zwischendurch mit einem Spucktuch o.ä. abzuwischen um bakteriellen Belag auf der Zahnoberfläche zu vermeiden. Spätestens ab dem Durchbruch der ersten Backenzähne muss 2x/Tag mit fluoridierter Zahncreme und einer Zahnbürste mit Borsten der Härte ”mittelhart” geputzt werden. Das putzen muss in den ersten Jahren zum grössten Teil von den Eltern praktiziert werden. Ihr Kind hat keinen ”Instinkt” und auch nicht die manuellen Fähigkeiten sich selbst die Zähne zu putzen!
Ja! Fluorid ist ein natürliches Spurenelement und hilft bei der Remineralisierung des Zahnschmelzes. Es wirkt lokal am Zahn besser als bei systemischer Einnahme. Deshalb empfehlen wir eine altersgerechte Fluoridkonzentration in der Zahncreme Eures Kindes. Bei weiteren Fragen rund um dieses sehr umstrittene Thema klären wir Euch gerne ausführlich in der Praxis auf.
Muttermilch und Pre Milch sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung eines Babys. Da die Dareichungsform von Brust und Flasche aber mit einer ständigen Umspülung (insbesondere der Zähne im Oberkiefer) einhergeht, bürgen beide Nahrungsformen bei hoher zeitlicher Intensität auch ein erhöhtes Kariesrisiko. Wir empfehlen ab dem zweiten Lebensjahr abzustillen/FLasche abzugewöhnen, und die Kinder möglichst schnell an einen Trinkbecher o.ä. zu gewöhnen. Ausser Muttermilch/Pre Milch sollte Ihr Kind ausschliesslich Wasser trinken. Dies ist mit Abstand das beste Getränk und enthält weder Säure noch Zucker. Ein Kind muss keine Säfte oder Kuhmilch trinken!
Milchzähne können richtig weh tun, denn sie haben einen im Verhältnis zur Zahngröße relativ großen Nerv. Sie bei Problemen unbehandelt zu lassen, ist keine Alternative. Unbehandelte Karies führt zu riesigen Schmerzen, eitrigen Entzündungen, manchmal sogar zum Zahnverlust! Ebenso dienen Milchzähne als Platzhalter für die größeren Bleibenden Zähne. Eine rechtzeitige Versorgung mit Füllungen/Kronen ist deshalb sehr wichtig. Gesunde Zähne sind die Grundlage für ein gutes und gesundes Kieferwachstum und auch die Basis für gesunde permanente Zähne.
Seit Januar 2025 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen keine Kunststofffüllungen mehr bei Kindern. Es werden nur noch Füllungen übernommen, die den Anforderungen im Mund eines Kindes nicht gerecht werden. Solche Zahnfüllungen sind weicher und brüchiger als Kunststofffüllungen. Deshalb müssen sie in gewissen Abständen ausgebessert bzw. erneuert werden. Um den Kindern diese erneute Behandlung mit örtlicher Betäubung zu ersparen, bieten wir bei zahnzwei nur lang haltende, hochwertigere Materialien an. Es handelt sich um moderne, zahnfarbene Kunststofffüllungen, die mittels einer speziellen Adhäsivtechnik an den Milchzahn geklebt werden. So entsteht ein optimaler Halt, der das Eindringen neuer Bakterien verhindert. Dieses Material ist zuzahlungspflichtig. Bei größeren Defekten versorgen wir die Milchzähne mit speziellen vorgefertigten Milchzahnkronen. Diese schützen den Zahn bis er ausfällt und die Kosten werden üblicherweise von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Der erste Zahnarztbesuch sollte idealerweise mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns oder spätestens im ersten Lebensjahr erfolgen. So kann sich Ihr Kind frühzeitig an die Umgebung gewöhnen und Vertrauen aufbauen. Zudem können wir bereits früh wichtige Tipps zur Zahnpflege, Ernährung und Kariesprophylaxe geben. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.